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Im Durchschnitt schlafen wir Menschen jede Nacht zwischen 7 und 8 Stunden. Damit verschlafen wir etwa ein Drittel unseres Lebens.

Pro Nacht verbringen wir etwa 50% der Zeit in der Seitenlage (18% links, 32% rechts), etwa 44% in der Rückenlage und nur rund 6% der Schlafzeit in der Bauchlage.

Diese Statistik bietet genug Gründe, sich bei der Wahl der richtigen Matratze ein paar Gedanken zu machen. Ohne eine gute Matratze ist auch das schönste Designerbett nur eine Pritsche. Ein gesunder Schlaf ist das wichtigste für körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Ein fünfminütiges Probe-Liegen auf einer Matratze vermittelt zwar den ersten Eindruck, für einen umfassenden Urteil und eine gut überlegte Kauf-Entscheidung reicht es aber definitiv nicht aus. Hier müssen schon weitreichendere Faktoren berücksichtigt werden, um ein dauerhaft gutes Liegegefühl zu gewährleisten. Deshalb bieten wir Ihnen den 30 Tage Testschlaf an.

Was müssen Sie alles beim Kauf beachten:

1. Schlafen Sie alleine oder zu zweit?

Zuerst sollte die Frage geklärt werden, ob Sie alleine auf der Matratze schlafen, oder ob Sie diese mit jemandem teilen, der eventuell völlig andere Schlafgewohnheiten hat und der vielleicht über andere Körperproportionen verfügt. Sind die Unterschiede in Schlafposition und Körpergewicht markant, sollten möglichst zwei einzelne Matratzen gekauft werden.

2. Welche Schlafposition?

Es ist weiter zu klären, welcher Typ von Matratze am besten zu Ihnen und Ihrem Schlafverhalten passt. Überlegen Sie sich hierzu kurz, ob Sie gewöhnlich lieber auf dem Bauch bzw. Rücken, oder lieber auf der Seite liegend einschlafen. Dies ist dann Ihre bevorzugte Schlafposition. Seitenschläfer brauchen auf Grund der stark variierenden, seitlichen Körperkontur eine sehr flexible und anpassungsfähige Matratze, um mit den Schultern und der Hüfte weit genug einsinken zu können. Bauch- und Rückenschläfer benötigen wiederum eine festere Matratze, die gut stützt und ein Durchhängen im mittleren Körperbereich verhindert. Je nach Schlafposition sollten Sie eine Matratze wählen, die die entsprechende Anpassungsfähigkeit bzw. Stützkraft bieten kann.

3. Welcher Matratzenbezug?

Eine Matratze besteht natürlich nicht nur aus einem Kern – selbstverständlich gehört auch ein Bezug dazu. Egal für welchen Bezug Sie sich entscheiden, es ist in jedem Fall sinnvoll auf die Waschbarkeit zu achten. So sind Sie sich einer hygienischen Schlafumgebung sicher. Frotteebezug ist besonders saugfähig, falls Sie also nachts stark schwitzen, ist diesen Bezug für Sie ideal. Ein Doppeltuchbezug passt sich zum Beispiel der eingedrückten Matratze perfekt an und ist sehr atmungsaktiv und strapazierfähig.

4. Welcher Härtegrad?

Viele Matratzenmodelle sind in verschiedenen Härtegraden erhältlich. Ein Härtegrad gibt die Festigkeit der Matratze an. Die Skala reicht von H1 für sehr weich bis H5 für sehr fest. Die meisten Modelle sind in H2 und H3 erhältlich. Einen Härtegrad können Sie nach ihrem Körpergewicht wählen. Menschen mit breiten Schultern, einem ausgeprägtem Becken oder schwerer Skoliose sollten immer einen Härtegrad weicher liegen, damit die Wirbelsäule im Liegen gerade ist. Nicht zuletzt spielt auch Ihre persönliche Liegevorliebe eine entscheidende Rolle. Liegen Sie gerne fest, wählen Sie einen höheren Härtegrad. Wenn Sie gerne sehr weich liegen, können Sie zu einem niedrigeren Härtegrad greifen.

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